Azathioprin erhöht nicht das Risiko des Cholangiokarzinoms bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis
R Zenouzi, TJ Weismüller, KK Jørgensen, M Bubenheim, H Lenzen, P Hübener, K Schulze, C Weiler-Normann, M Sebode, H Ehlken, N Pannicke, J Hartl, M Peiseler, S Hübener, TH Karlsen, KM Boberg, MP Manns, AW Lohse, C Schramm · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2016 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine chronische, destruierende Gallengangserkrankung, die mit einem deutlich erhöhten Risiko für das Cholangiokarzinom (CCA) einhergeht. Bei vielen PSC Patienten findet sich eine zusätzliche chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) und/oder eine autoimmune Hepatitis (AIH) Komponente, so dass häufig eine immunmodulatorische Therapie mit dem Purinanalogon Azathioprin erforderlich ist. Während Azathioprin im Allgemeinen mit einem erhöhten Malignitätsrisiko assoziiert wurde, ist der Effekt der Substanz auf das CCA Risiko bei der PSC unklar. Ziele: Das Zi…