NK-Zytotoxizitätstest (NKZTT) zur Diagnostik bei rezidivierenden Aborten (RSA) bzw. bei repetitiven Implantationsversagen (RIF) und Intralipid/Immunglobuline als therapeutische Op…
CM Santjohanser, M Rakhmanov, K Hirv, K Fiedler, G Krüsmann, A Wagner, W Würfel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2016 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Bei 50 – 75% der RSA-Patientinnen und bei 2 – 3% aller ART-Patientinnen nach Transfer von mindestens 6 – 8 morphologisch günstigen Embryonen lässt sich trotz umfangreicher Abklärung keine etablierte Ursache der Fertilitätsstörung finden. Grundvoraussetzung für jede effektive Therapie ist aber das Erkennen der Ursache. Eine erhöhte Lyserate im NKZTT könnte Ursache eines pathologischen Implantationprozesses sein. Lipidinfusionen/Immunglobuline senken die NK-Zellaktivität sowie die Bildung proinflammatorischer Zytokine. Material und Methoden: Zwischen 2011 und 2015 untersuchten wir n = 320 Patientinnen…