Interpretation pathologischer Veränderungen am vitreoretinalen Interface
A. P. Lommatzsch · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2016 · Heft 09 · S. 1043-1048
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Jahrzehntelang bestand bez. der Diagnostik und chirurgischen Behandlung von symptomatischen, pathologischen Veränderungen am vitreomakulären Interface (VMI) Konsens. Durch die Einführung der SD-OCT-Bildgebung wurde das Verständnis pathogenetischer Prozesse an dieser Grenzfläche deutlich vertieft, und es konnten prospektive Faktoren beim makulären Traktionssyndrom, der epiretinalen Membranen (ERM) und auch bei Makulaforamen (MF) definiert werden. Nach der Zulassung von Ocriplasmin zur nicht chirurgischen Behandlung von vitreomakulären Traktionen (VMT) und kleinen MF konnte aufgrund dieser Behandlu…