Mechanische und biologische Klappen sowie interventionelle Klappentherapie – Aktueller Stand der Antikoagulation
Cornelia Piper, Dieter Horstkotte · Der Klinikarzt · 2016 · Heft S 01 · S. 24-29
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach mechanischem Herzklappenersatz ist eine lebenslange Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA) unvermeidlich. Die Intensität der Antikoagulation ist abhängig vom Implantationsort der Prothese und der Thrombogenität des Implantats. Versuche, die orale Antikoagulation mit VKA durch andere Antithrombotika einschließlich direkter oraler Antikoagulanzien (DOAK) zu ersetzen, sind auch bei modernen Prothesentypen regelhaft gescheitert. Nach biologischem Herzklappenersatz wird eine dreimonatige postoperative Antikoagulation empfohlen. Bei Patienten mit niedrigem thromboembolischen Risiko wird nach biologischem Aorte…