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Gibt es eine Pflicht zur Gesundheit? Zu den ethischen Grenzen medizinischer Prävention

N.N. · TumorDiagnostik & Therapie · 2016 · Heft 04 · S. 210-214

Dokument
989693
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
TumorDiagnostik & Therapie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 04 / 2016
Jahrgang 37
Seiten
210-214
Erschienen: 2016-05-01 00:00:00
ISSN
0722-219X

Zusammenfassung

Zusammenfassung Eine Pflicht zur Gesundheit im Sinn eines kategorischen Imperativs: „Du musst dein Leben ändern!“ (P. Sloterdijk) gibt es nicht. Sehr wohl jedoch eine moralische Verantwortung dafür, das eigene Leben in vernünftiger Weise so zu gestalten, dass die damit eröffneten Entfaltungsmöglichkeiten im Rahmen der eigenen Möglichkeiten verwirklicht werden (I. Kant). Am Beispiel der prädiktiven Medizin wird verdeutlicht, warum das Recht auf Nichtwissen eine verantwortete Weise der Selbstbestimmung im Umgang mit den Wissensbeständen der modernen Biomedizin sein kann. Dadurch werden Grenzziehungen bei der Präve…

Schlagworte

Gesundheit Prävention Prädiktive Medizin Recht auf Nichtwissen health prevention predictive medicine right not to know Leben Weise Pflicht Zusammenfassung Kategorischen Imperativs Musst Ändern