Non-REM-Parasomnie oder Frontallappenepilepsie – Warum sollte man genau hinschauen?
N.N. · Klinische Neurophysiologie · 2016 · Heft 03 · S. 117-124
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nächtliche Verhaltensauffälligkeiten betreffen ca. 4% aller Erwachsenen. Differenzialdiagnostisch kommen v. a. Parasomnien und schlafgebundene epileptische Anfälle in Betracht. Zu den Non-REM-Parasomnien gehören Schlafwandeln, verwirrtes Erwachen und Pavor nocturnus. Neben der Gefährdung durch die Attacken selbst (z. B. Unfälle) leiden Betroffene oft unter vermehrter Tagesschläfrigkeit. Die Therapie besteht in Verhaltensmaßnahmen (z. B. Schlafhygiene, antizipiertes Wecken), in schweren Fällen auch in medikamentöser Behandlung (z. B. Benzodiazepine). Nächtliche Anfälle sind bei fokalen Epilepsien…