Intravenöse Eisengabe bei CKD-Patienten - Kann sie neben der Anämie auch kardiovaskuläre Endpunkte beeinflussen?
Jan-Christoph Galle, Vincent Brandenburg, Danilo Fliser, Christian Hugo, Gerhard Lonnemann, Hans-Hellmut Neumayer, Roland Schaefer · Dialyse aktuell · 2016 · Heft S 01 · S. s32-s37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Herzinsuffizienz (HI) ist die häufigste kardiovaskuläre Diagnose bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz (CNI) im Endstadium. Ein gemeinsames Begleitsymptom dieser doppelt belasteten und äußerst vulnerablen Patientengruppe ist die Anämie. Aufgrund neuerer Studiendaten mit Eisencarboxymaltose wird intravenöses (i. v.) Eisen auch als Therapieoption bei HI intensiv diskutiert. Damit stellt sich die Frage, ob eine Gabe von i. v. Eisen bei CNI-Patienten mit HI zu erwägen wäre, auch wenn diese unter dem Blickwinkel der reinen Anämiekontrolle eigentlich nicht behandlungsbedürftig sind. Im Hinblick auf die aktu…