Soziale Arbeit und sozialpsychiatrische Reformen in Makedonien und Albanien
Müller , G.; Richter, K. · Sozialmagazin, Weinheim · 2007 · Heft 7 · S. 51 bis 55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Vor der Unabhängigkeit der Republik Makedonien im Jahr 1991 war die psychiatrische Versorgung in drei so gut wie ausschließlich pharmako-biologisch orientierten Großkrankenhäusern zentralisiert, mit einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von zweihundert Tagen - viele Patienten und Patientinnen verbrachten mangels alternativen Lebensmöglichkeiten in den Gemeinden jedoch Jahrzehnte im Krankenhaus unter teils menschenunwürdigen Bedingungen. Seit 1999 legten die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Gesundheitsministerium Makedoniens die Grundlagen für die notwendigen Reformen: Personal wurde weitergebildet, in…