Wachstumshormon und Knochen
Peter Herbert Kann · Osteologie · 2026 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie Behandlung mit Wachstumshormon (GH) ist bei Patienten mit organischen Erkrankungen des Hypophysenvorderlappens und dem Bestehen einer Hypophysenvorderlappeninsuffizienz gut etabliert. Ein positiver Effekt auf die Entwicklung der Knochenmineralsalzdichte ist redundant belegt, so dass von der Normalisierung eines ansonsten erhöhten Frakturrisikos ausgegangen werden kann. Andere Indikationen neben der Hypophysenvorderlappeninsuffizienz für eine GH-Therapie im Erwachsenenalter mit Blick auf den Knochenstoffwechsel bzw. die Osteoporose sind zum jetzigen Zeitpunkt nach den Kriterien der Evidenz-basi…