Sucht und System
N.N. · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2017 · Heft 01 · S. 34-37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der systemische Ansatz ist in der Therapie der Abhängigkeitsstörungen sehr wichtig und in vielen Fällen auch Therapie der Wahl – insbesondere bei Jugendlichen und Adoleszenten. Er rührt an die sozial-biografische Wurzel und berücksichtigt die transgenerationale Vererbung von Mustern, die sonst unerkannt bleibt. Am Beispiel eines medienabhängigen Jugendlichen soll in diesem Beitrag die logische Figur des Tetralemmas entwickelt werden, eines Übergangsrituals in mehreren Schritten, das einen Ausstieg aus der Sucht in Etappen ermöglichen soll (Klein 2002, Kibéd & Sparrer 2000).