Intramedulläre Stabilisierung und Augmentation mit unter Licht polymerisierendem Methylmethacrylat
Hermann Josef Bail · OP-Journal · 2017 · Heft 01 · S. 72-77
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein neues Verfahren ermöglicht durch das Einspritzen eines Monomers in einen minimalinvasiv intramedullär eingebrachten Ballon mit anschließendem Auspolymerisieren unter Blaulicht die gezielte Stabilisierung und Augmentation insbesondere von osteoporotischen und/oder metastatischen Frakturen. An den oberen Extremitäten kann das ausgehärtete Methylmethacrylat als Stand-alone-Implantat zur Frakturstabilisierung dienen. Es eignet sich auch – vor allem an den unteren Extremitäten – zur intramedullären Augmentation z. B. einer winkelstabilen Plattenosteosynthese im Sinne einer verlängerten Verbundoste…