Toxisch-ulzerative Dermatitis mit sekundärer bakterieller Superinfektion nach Kontakt mit Feuerameisen in Zentralafrika
Jakob Schroeder, Anette Thul, Andreas Schlesinger, Martin Hackelöer · Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR · 2026 · Heft 05 · S. 246-248
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungStiche durch Feuerameisen (Solenopsis spp.) sind in tropischen und subtropischen Regionen weit verbreitet und führen durch die Injektion von alkaloidhaltigem Gift zu lokalen, oft nekrotisierenden Hautläsionen. Obwohl Feuerameisenstiche meist lokale Reaktionen hervorrufen, können massive Stichereignisse sowie bakterielle Superinfektionen zu schwerwiegenden klinischen Komplikationen führen. Im vorliegenden Fall berichten wir über einen 41-jährigen Patienten, der nach einem versehentlichen Kontakt mit einem Feuerameisennest in der Zentralafrikanischen Republik eine toxische Dermatitis mit tiefen Ulze…