Ein Fall schwerer Intoxikation (Arsen?) im Anschluß an eine intravenöse Salvarsaninjektion, nebst weiteren Bemerkungen über die Entgiftung dieser letzteren
Thomas von Marschalkó · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1911 · Heft 37 · S. 1702-1705
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die in unmittelbarem Anschluß an intravenöse Salvarsaninjektionen auftretenden schweren Intoxikationserscheinungen sind zum großen Teil nicht dem Salvarsan selbst zur Last zu legen; sie können durch Herabsetzen vom ClNa-Gehalt des zur Infusion benutzten Kochsalzwassers von 0,9 % auf 0,5 % zwar vermindert, aber nicht ganz ausgeschaltet werden; dieselben sind höchstwahrscheinlich durch eine Verunreinigung des Kochsalz- resp. destillierten Wassers bedingt in dem Sinne, daß die in demselben — besonders in der warmen Jahreszeit — schon nach kurzem Stehen üppig vegetierenden kleinsten Lebewesen zwar du…