Ueber Verstärkung bakterizider Mittel durch intravenöse Injektionen hypertonischer Traubenzuckerlösungen
Siegfried Silberstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1923 · Heft 11 · S. 345-347
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Intravenöse Traubenzuckerinjektionen wirken offenbar im Sinne einer Protoplasmaaktivierung, und zwar nicht nur auf Körperzellen, sondern auch auf manche Mikroorganismen (Spirochäten, Gonokokken). 2. Eine Protoplasmaaktivierung im Sinne einer Steigerung spezifischer Hämolysine und Agglutinine gelang im Tierkörper durch intravenöse Traubenzuckerinjektionen jedoch nicht. 3. Durch intravenöse hypertonische Traubenzuckerinjektionen wird die bakterizide Wirkung von Salvarsan, nicht nur gegenüber Syphilisspirochäten und Gonokokken, sondern auch gegenüber den Naganatrypanosomen im Blute der Maus erheb…