Geburtenhäufigkeit und Kindersterblichkeit bei den Rundi in Deutsch-Ostafrika. IV. (Schluß aus Nr. 48.)
R. Lurz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1922 · Heft 49 · S. 1652-1653
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Angaben der Eingeborenen einer Gegend von Urundi und die Ergebnisse der Untersuchungen stimmen miteinander überein und ergänzen sich; aus ihnen ergibt sich folgendes Bild: Angehörige eines Volksstammes mit den gleichen Sitten, Gebräuchen und Ernährungsbedingungen leben in einer malariaverseuchten Gegend am Mtara, Mpanda, Kadscheke, Russissi — gleich den Tallandschaften — und in einer malariaarmen auf den Urundibergen. In den Tallandschaften ist der Rundi nur in den beiden ersten Lebensmonaten gesund; vom 3. Monat an bis zum 10. Lebensjahre leidet er häufig, später seltener an Fieberanfällen,…