Hochgradige retikulo-endotheliale Monozytosen bei Endocarditis maligna
Fritz Joseph · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1925 · Heft 21 · S. 863-864
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In 7 von 8 Fällen von Endocarditis maligna gelang es mir im ersten Tropfen, mit und ohne Reiben, aus dem Ohrläppchen retikuloendotheliale Monozytenformen in großer Menge bis zu 80% der gesamten Leukozytenzahlen nachzuweisen. Es handelt sich nach Schilling um retikulo-endotheliale Vorstufen der Monozyten. Ich konnte seine Ansicht bestätigen, indem ich im retikulo-endothelialen Apparat pathologische jugendliche Monozyten in Loslösung vorfanden. Ein Vergleich mit den Originalpräparaten Schillings ergab die Identität meiner Zellbefunde. Kunstformen sind auszuschließen, auch sind es keine künstlichen…