Antidepressive Medikation bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2004 · Heft 10 · S. 588-592
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Infolge der demographischen Entwicklung wird die Komorbidität von depressiven Störungen mit kardiovaskulären Erkrankungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dies liegt zum einen an der hohen Prävalenz dieser Volkskrankheiten bei älteren Patienten, zum anderen ist es gut belegt, dass depressive Syndrome mit einem zwei- bis vierfach erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko für kardiovaskuläre Erkrankungen verbunden sind. Bislang liegen nur wenige kontrollierte Studien vor, die eine gute Wirksamkeit von Nortriptylin als trizyklisches Antidepressivum (TZA) sowie von den Serotonin-Rückaufnahmehemmern…