Komorbidität bei bipolar affektiven Störungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2011 · Heft 05 · S. 309-312
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit bipolar affektiven Störungen erfüllen in über 50% der Fälle die (Lebenszeit-)diagnose einer weiteren psychischen Störung, außerdem erkranken sie gehäuft an nicht psychiatrischen körperlichen Erkrankungen. Besonders häufig treten Angsterkrankungen, Suchterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und Aufmerksamkeitsdefizithyperaktivitätssyndrome zusätzlich auf. Komorbide Störungen komplizieren den Verlauf der bipolaren Störung: Im Schnitt haben Patienten mit bipolar affektiver Störung plus Komorbidität eine schlechteres Funktionsniveau, sie haben ein früheres Ersterkrankungsalter und spre…