Wahrnehmung sozialer Normen und Regeln in spieltheoretischer Perspektive bei psychischen Störungen
N.N. · Nervenheilkunde · 2011 · Heft 06 · S. 377-384
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Menschliches Zusammenleben erfordert die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen, Kompromisse zu schließen und gemeinsame Normen und Werte zu entwickeln. Autismus und Schizophrenien stellen schwere psychische Erkrankungen dar, die sich auch in erheblichen Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion und der Verletzung von Regeln und Konventionen manifestieren. Spieltheoretische Szenarien ermöglichen es, diese Aspekte experimentell zu untersuchen und Schlussfolgerungen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Störungsbilder auf Verhaltensebene zu ziehen. Funktionell-bildgebende Verfahren…