„Die brauchen was zum Ausprobieren“ – Körper und Körper-Modelle in der sexualpädagogischen Praxis
N.N. · Zeitschrift für Sexualforschung · 2017 · Heft 04 · S. 332-348
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In sexualpädagogischen Workshops mit Schulklassen kommen diverse Materialien zum Einsatz: Modelle von Geschlechtsorganen, Verhütungsmittel, Hygieneartikel, Broschüren oder Comics zum Thema „Erste Liebe“. Diese Dinge sollen Sexualität und sexualitätsbezogene Themen veranschaulichen und (be-)greifbar machen. Ihr Einsatz ist also ein strategischer in der Vermittlung von Wissen und im Erreichen der Adressat*innen. Dabei transportieren sie zwangsläufig Bilder von Körpern/Körperteilen, Geschlecht(ern) und Geschlechterbeziehungen und vermitteln dadurch ein Bild der Normalität von Lebensweisen und Prakti…