CareLit Fachartikel

Fixierung als dysfunktionale Affektregulationsstrategie

Anke Richter, Stefan Tschöke, Erich Flammer, Sophie Hirsch · Psychiatrische Praxis · 2026 · Heft 07 · S. 386-388

Dokument
995388
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Psychiatrische Praxis
Autor:innen
Anke Richter, Stefan Tschöke, Erich Flammer, Sophie Hirsch
Ausgabe
Heft 07 / 2026
Jahrgang 53
Seiten
386-388
Erschienen: 2026-10-01 00:00:00
ISSN
0303-4259

Zusammenfassung

ZusammenfassungZwangsmaßnahmen in der Psychiatrie sind mit erheblichen Belastungen für Betroffene verbunden. Langfristige Konsequenzen auf psychische Funktionen sind bisher wenig untersucht. Vorgestellt wird eine adoleszente Patientin, die häufig von Zwangsmaßnahmen betroffen war. Aus lerntheoretischer Perspektive etablierte die wiederholte Fixierung eine maladaptive Assoziation zwischen Zwangsmaßnahme und Reduktion von innerer Anspannung. Der Fall verdeutlicht, dass häufige Zwangsmaßnahmen die Affektregulation der Betroffenen negativ beeinflussen können.

Schlagworte

Zwangsmaßnahmen Emotionsregulation Dysfunktionale Affektregulation Fallstudie Psychiatrie coercive measures emotion regulation dysfunctional affect regulation case study psychiatry Assoziation Psychiatrische Praxis