Miniphlebektomie: Kleine Schnitte, große Wirkung
Viktoria Luisa Sattler, Jasmin Woitalla-Bruning · Phlebologie · 2026 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Miniphlebektomie stellt ein etabliertes chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Seitenastvarizen der unteren Extremität dar. Der Eingriff erfolgt in der Regel in Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA) ambulant und kann minimalinvasiv über kleine Stichinzisionen durchgeführt werden. Nach präoperativer Aufklärung und sonografischer Markierung relevanter Gefäßstrukturen erfolgen die Lagerung des Patienten sowie die Infiltration der TLA. Über kleine Hautinzisionen werden die Varizen mithilfe spezieller Phlebektomiehäkchen im subkutanen Fettgewebe dargestellt, gefasst und schrittweise über die Inzisionen extrahiert.