Weitere Erfahrungen über Skopolamin-Mischnarkose
P. Sick · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1910 · Heft 09 · S. 406-408
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die ausgezeichneten Wirkungen des Skopolamins in Verbindung mit der Inhalationsnarkose müssen durch (mindestens) zweimalige Gaben in dem Einzelindividuum angepaßter Dosis ausgenützt werden. Dadurch wird das Chloroform in gefährlicher Menge ganz ausgeschaltet und dem auf ⅓ der frühereren Menge reduzierten Aether ein nahezu unbeschränktes Anwendungsgebiet zugesichert, ohne daß seine Reizwirkungen auf die Lungen in Erscheinung treten können. Die schlaferzeugende Wirkung ist nur durch Skopolamin, dessen Dosis ohne Gefahr gesteigert werden kann, herbeizuführen, die Morphiumzugabe aber in kleinsten Gre…