CareLit Fachartikel

Ueber eine Fehlerquelle bei Anwendung der Phenolphtalin-Blutprobe

Bernhard Vas · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1912 · Heft 30 · S. 1412-1413

Dokument
996311
CareLit-ID
Jahr
1912
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Bernhard Vas
Ausgabe
Heft 30 / 1912
Jahrgang 38
Seiten
1412-1413
Erschienen: 1912-07-25 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei Gebrauch von Phenolphtalein enthaltenden Abführmitteln (Purgotabletten etc.) kann bei Anwendung der Phenolphtalinprobe durch den Phenolphtaleingehalt des Kotes Blut vorgetäuscht werden. Es ist daher angezeigt, vor Anstellung der Probe sich von der Abwesenheit des Phenolphtaleins im Kote zu überzeugen. Eine durch Hinzufügen einiger Tropfen Lauge zum Aetherextrakt des Kotes entstandene Rötung, welche auf Essigsäure verschwindet, spricht für das Vorhandensein von Phenolphtalein.

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift