Ueber Knochenüberpflanzung in aseptische und in infektiöse Defekte, ein Beitrag zur Erwerbung örtlicher Gewebsimmunität
M. Katzennstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1920 · Heft 09 · S. 240-242
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unter vierzehn Fällen aseptischer Knochenüberpflanzungen entstand einmal eine Sequesterbildung bei Ueberpflanzung des Knochens in tuberkulöses Granulationsgewebe, in allen anderen Fällen heilte das Transplantat aseptisch ein (bei drei Resektionen wegen Sarkoms, die vor vier, acht, zehneinhalb Jahren gemacht sind, trat bisher kein Rezidiv ein). Bei Knochenüberpflanzungen in infiziertes Gewebe ergab sich ein bedeutender Unterschied bezüglich der Entnahme des Transplantats. Bei elf Fällen, die scheinbar aseptisch waren, vorzugsweise nach Infanteriegeschoßverletzung, wurde das Transplantat dem gesund…