Ueber die Aenderung des Magenchemismus nach der Gastroenterostomie und den Einfluß dieser Operation auf das Ulcus und Carcinoma ventriculi (Schluß aus No. 3.)
M. Katzenstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1907 · Heft 04 · S. 138-141
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung I. Bei jeder Form der Gastroenterostomie fließt Galle und Pancreassaft in den Magen ein. 1. In der ersten Zeit nach der Operation dauernd, später periodisch, und zwar sind 2. bei fettloser Nahrung Galle und Pancreassaft 1œ Stunden nach der Nahrungsaufnahme im Magen nachweisbar; 3. bei fettreicher Nahrung infolge reflektorischer Erregung der Absonderung dieser Säfte (wahrscheinlich vom Magen aus) schon nach einer halben Stunde. II. Folgen dieses Einfließens alkalischen Darmsaftes in den sauren Mageninhalt: 1. Herabsetzung der Azidität infolge einer chemischen Reaktion und außerdem einer reflektori…