Über den „roten Hof” und sein Verhalten bei trophischen Störungen
Erhard Müller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1949 · Heft 13 · S. 400-402
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der „rote Hof” oder das Reflexerythem beruht auf einer Reizleitung im nervösen Terminalretikulum. Wird ein sensibler Nerv durchtrennt, so erlischt der rote Hof gewöhnlich mit der Degeneration des peripheren Teiles des durchschnittenen Nerven. Bleibt der rote Hof aber ausnahmsweise im Versorgungsgebiet eines durchtrennten Nerven erhalten, so fehlt die Herabsetzung der Durchblutung, die sonst regelmäßig nach 1—2 Wochen in der anästhetischen Zone zu beobachten ist. Auch zwischen der Ausbildung „trophischer Störungen” und dem roten Hof bestehen Zusammenhänge: In trophisch gestörten Gebieten ist der r…