CareLit Fachartikel

Über den „roten Hof” und sein Verhalten bei trophischen Störungen

Erhard Müller · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1949 · Heft 13 · S. 400-402

Dokument
998322
CareLit-ID
Jahr
1949
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Erhard Müller
Ausgabe
Heft 13 / 1949
Jahrgang 74
Seiten
400-402
Erschienen: 1949-04-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Der „rote Hof” oder das Reflexerythem beruht auf einer Reizleitung im nervösen Terminalretikulum. Wird ein sensibler Nerv durchtrennt, so erlischt der rote Hof gewöhnlich mit der Degeneration des peripheren Teiles des durchschnittenen Nerven. Bleibt der rote Hof aber ausnahmsweise im Versorgungsgebiet eines durchtrennten Nerven erhalten, so fehlt die Herabsetzung der Durchblutung, die sonst regelmäßig nach 1—2 Wochen in der anästhetischen Zone zu beobachten ist. Auch zwischen der Ausbildung „trophischer Störungen” und dem roten Hof bestehen Zusammenhänge: In trophisch gestörten Gebieten ist der r…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift