Weiterer Beitrag zur Verbesserung der röntgenologischen Darstellung der Gallenblase
J. Geling · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1929 · Heft 29 · S. 1220-1221
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Fußend auf den Tatsachen, daß der Farbstoff Tetragnost in der Leber aufgespeichert und auf dem Gallenwege ausgeschieden wird, versuchten wir, mit einem gallentreibenden Mittel, dem Decholin, das Leberreservoir mit der Lebergalle auszuschütten und somit eine Beschleunigung des Gallenblasenschattens zu erreichen. 3—4 Stunden nach Tetragnostinjektion konnten wir den Schatten darstellen. Somit ist der Beweis für unsere Vorstellungen über den Kreislauf des Farbstoffes und die prägnante Wirkung des Decholins erbracht. Mit der peroralen Methode konnten wir diese Erfolge nicht verzeichnen. Daraus ziehen…