Erste Erfahrungen mit Meningitisbehandlung durch Azetyleneinblasung nach der Methode von Prof. Zeller
Alfred Jauerneck · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1933 · Heft 48 · S. 1790-1792
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Behandlung der eitrigen Meningitis durch wiederholte Lumbal- bzw. Zisternenpunktionen „bis zum Versiegen” mit Einblasen von Azetylen in den Subarachnoidealraum. Daneben spezifische und unspezifische Allgemeinbehandlung, selbstverständlich möglichste Ausschaltung des primären Herdes. Durch das Gas soll der kranke Liquor möglichst völlig entleert, Verklebungen gelöst und verhindert werden. Azetylen ist dafür besonders geeignet, da es sehr leicht löslich ist und außerdem bakterizid und narkotisch wirkt. Die Liquorneubildung wird durch Halsstauung und intravenöse Injektion von hypotonischer Kochsalzl…