Ueber postoperative Azetonurie
Werner Levy · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1927 · Heft 22 · S. 916
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Auftreten der Azetonurie ist vom Geschlecht und der psychischen Verfassung des Kranken abhängig, die Krankheit, die Operation und das Narkotikum spielen dabei wohl kaum eine Rolle, in erster Linie müssen die Angst und die Shockwirkung dafür verantwortlich gemacht werden. Ein geradezu beweisendes Beispiel für diese Auffassung: Ein 7jähriger Knabe, der nach Angabe der Eltern immer gesund gewesen ist, wurde 4 Stunden nach einem erlittenen schweren Unfall ins Krankenhaus eingeliefert (Sturz aus 10 m Höhe). Bei der Aufnahme wurde eine Commotio cerebri und Bruch beider Ober- und Unterschenkel festg…