Über das gehäufte Vorkommen parostaler Knochenneubildungen bei Querschnittsgelähmten
H. Lüdeke · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1950 · Heft 05 · S. 564-574
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach einer Übersicht über das Schrifttum des Stiedaschen Begleitschattens und der paraartikulären Knochenneubildungen bei Paraplegikern wird auf die Häufigkeit dieses Befundes bei Querschnittslähmungen hingewiesen. Verf. konnte bei 38 infolge Rückenmarks- und Hirnverwundung Gelähmten 12mal parostale Knochenbildungen an der medialen Fläche des distalen Femurendes und 9mal Verknöcherungen in Nachbarschaft des Hüftgelenks nachweisen. Die parostalen Verknöcherungen der Kniegegend liegen immer extrakapsulär an der ventromedialen Fläche des Condylus medialis femoris. Anatomisch und histologisch sind di…