Zumutbarkeit von Operationen bei Patienten mit künstlichem Herzschrittmacher
R. X. Zittel, W. Overbeck, Ch. Büchner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1967 · Heft 26 · S. 1185-1186
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei sechs Patienten im Alter zwischen 26 und 74 Jahren, denen ein Herzschrittmacher implantiert worden war, ergab sich die Notwendigkeit, operative Eingriffe in Vollnarkose vorzunehmen. Alle Patienten überstanden die Operation ohne Komplikationen; auch ein ausgedehnter Doppeleingriff — Zweidrittelresektion des Magens sowie Cholezystektomie mit Choledochotomie und Steinentferung bei einem 74-jährigen Patienten — wurde störungsfrei vertragen. Ein implantierter Schrittmacher ist somit keine Gegenindikation notwendiger, selbst ausgedehnter Eingriffe.