CareLit Fachartikel
Nervenwurzelläsionen durch Neuraltherapie
M. Stöhr, Kl. Mayer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 33 · S. 1218-1220
Dokument
999923
CareLit-ID
Jahr
1976
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Paravertebrale Injektionen von Neuraltherapeutika (Procainhydrochlorid, häufig in Kombination mit weiteren Substanzen) können je nach Einstichhöhe zu einer Schädigung zervikaler oder lumbosakraler Wurzeln führen. Solche iatrogenen Nervenwurzelläsionen wurden bei fünf Patienten beobachtet. Da paravertebrale Injektionen von Lokalanästhetika außerdem mit dem Risiko irreversibler Querschnittslähmungen behaftet sind, sollte diese Therapieform des Zervikal- und Lumbalsyndroms verlassen werden.
Schlagworte
Paravertebrale
Injektionen
Nervenwurzelläsionen
Zusammenfassung
Neuraltherapeutika
Procainhydrochlorid
Häufig
Kombination
Weiteren
Substanzen
Einstichhöhe
Schädigung
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift