Radikale Thyreoidektomie wegen maligner Schilddrüsentumoren
R. Wahl, J. Nievergelt, H. D. Röher, B. Oellers · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 01 · S. 13-20
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 1955 bis 1974 wurden insgesamt 270 Patienten mit bösartigen Schilddrüsentumoren operiert. Während bis 1967 weniger radikale Operationsmethoden bevorzugt wurden, wurde ab 1968 die radikale Thyreoidektomie, im Bedarfsfall ergänzt durch selektive oder radikale »neck dissection«, als Verfahren der Wahl bei jeder kurativ operablen Situation angewandt. Damit konnten ein deutlicher Rückgang der Rezidivhäufigkeit und eine Zunahme der Überlebenschance bei den Patienten mit differenzierten Karzinomen erreicht werden. Der Anteil der postoperativen Komplikationen hält sich in Grenzen. Während die Häufigk…