Prophylaxe der Rhesus-Sensibilisierung durch intravenöse Gabe von Immunglobulin G Anti-D
P. Börner, H. Deicher, I. Bähr, H. H. Chelius, G. Ghani, H. Geldmacher, I. W. Henke, L. Kindermann, V. Marks · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 20 · S. 745-751
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den Jahren 1971 und 1972 wurden 1109 rh-negative Mütter eines Rh-positiven Kindes mit einer intravenös applizierten Standarddosis von 80-120 μg IgG Anti-D behandelt. Gemessen an der kompletten Elimination fetaler Erythrozyten innerhalb von 72 Stunden nach erster Immunglobulingabe erwies sich diese Standarddosis bei 14% der Frauen als korrekturbedürftig. In den Jahren 1973 und 1974 wurden 1138 rh-negative Mütter eines Rh-positiven Kindes mit einer intravenös verabreichten Standarddosis von 240 μg IgG Anti-D behandelt. Nur für 1,2% der rh-negativen Mütter war diese Immunglobulindosis unzureichen…