Pflege AND Intensivstation AND Dysphagie AND Prophylaxe
Suchbegriff=Pflege AND SCHLAGWORT=Gesundheit AND ZEITSCHRIFT="Die Schwester Der Pfleger, Melsungen" AND AUTOR=Szepan
Rutsch, Mercedes; Hoffmann, Andreas-claudius; Steimann, Monika; Knauth, Kerstin; Fritsche-huth, Heike; Doll, Corinna; Brandes, Iris; Deck, Ruth · Prävention und Gesundheitsförderung · 2026
Körperliche Aktivität kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf nach einer Brustkrebserkrankung auswirken. Um die Fortführung körperlicher Aktivität nach der Rehabilitation zu unterstützen, wurde ein bewegungsförderndes Nachsorge-Programm mit einer Reha-Nachsorge-App (ReNaApp) für die Indikation Brustkrebs entwickelt und evaluiert. Multizentrische, quasi-experimentelle Interventionsstudie. Eingeschlossen wurden Rehabilitandinnen mit Brustkrebs in der Anschlussrehabilitation (18-60 Jahre). Die Interventionsgruppe (IG) wurde auf die digitale Nachsorge vorbereitet und ein Jahr lang von der ReNaApp begleitet. Die Kontrollgruppe (KG) durchlief die Standard-Reha und -Nachsorge. Die schriftliche Befragung umfasste u. a. Lebensqualität, Teilhabe, Return to Work (RTW), körperliche Aktivität und fand zu Reha-Beginn (t0), -Ende (t1) und nach 12 Monaten (t2) statt. 199 (IG) bzw. 294 (KG) Personen beantworteten alle Fragebögen. Teilnehmerinnen waren Ø 50,7 Jahre alt. Teilhabe, Lebensqualität, Funktionsskalen und einzelne Symptomskalen wiesen von t0 zu t2 kleine Zeiteffekte auf. Die patientenzentrierten Outcomes zeigten keine Interaktions- und Gruppeneffekte. Der RTW gelang beiden Gruppen gleichermaßen (83 %). Die IG steigerte den Umfang ihrer körperlichen Aktivität von t0 zu t2 statistisch signifikant (p
Nach einer Brustkrebsdiagnose und -therapie leiden Patientinnen unter verschiedenen Symptomen wie Fatigue, Gewichtszunahme, Ängsten und Schlafstörungen, die sich negativ auf ihre Lebensqualität auswirken können. Um die positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität zu nutzen, wird empfohlen, dass Betroffene wöchentlich 150 Minuten moderat aktiv sind. Bew