Hilfe zur Suche

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 Scientific mode

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SUCHBEGRIFF=Dekubitus AND SUCHBEGRIFF=Intensivstation

Sie können einzelne Abfragen also durch UND/ODER kombinieren, aber auch über Klammern hierarchisieren. Eine Übersicht über die verfügbaren Suchverknüpfungen (Tabelle 1) sowie Beispiele für die Anwendung von Suchstrings in der Profi-Suche (Tabelle 2) finden Sie nachfolgend:
Links neben Ihren Suchergebnissen haben Sie neben der Anzeige des Publikationsprofils mehrere Optionen, Ihre Suche nach verschiedenen Kriterien zu filtern.

Suchkriterien

Unter „Suchkriterien“ lässt sich der Erscheinungszeitraum bequem via Schieberegler einstellen. Hier können Sie aber auch die Sortierung Ihrer Suchergebnisse ändern. Grundsätzlich werden Ihnen die neusten Artikel zuerst angezeigt. Sie können die Ergebnisansicht jedoch auch nach „meist gelesen zuerst“, „meist zitiert zuerst“ oder „in CareLit verfügbar“ sortieren. Weiter haben Sie die Option, Ihre Ergebnisse nach Artikelverfügbarkeit zu filtern. So ist es Ihnen möglich auch gezielt nach Artikeln zu suchen, die in CareLit verfügbar sind oder nach jenen, die sich in Ihrem Institutions- bzw. Bibliotheksbestand befinden oder aber per Fernleihe bestellt werden können. Auch ein Filtern nach Themenbereich der Journals ist an dieser Stelle möglich. Sind Sie auf der Suche nach Artikeln aus einem bestimmten Journal, so können Sie dieses unter dem Abschnitt „Verlagsdatenbanken“ einstellen. Möglich ist darüber hinaus ein Filtern nach den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz.

Weitere Suchkriterien

Im Dopdown-Feld „Weitere Suchkriterien“ können Sie u. a. die Suche nach peer-reviewten Artikeln oder nach Artikeln mit DOI-Nummer aktivieren, um aus- schließlich wissenschaftliche Suchergebnisse zu erhalten.

Wichtige Autor*innen, Schlagworte, Zeitschriften

In den letzten drei Dropdown-Feldern bekommen Sie einige der wichtigsten Autor*innen, Schlagworte und Zeitschriften zu Ihrem gesuchten Begriff angezeigt. Hier können Sie sich für Ihre fortlaufende Suche inspirieren lassen und gelangen potenziell zu weiteren für Sie relevanten Artikel.

Suchbeispiel einfache Suche

Pflege AND Intensivstation AND Dysphagie AND Prophylaxe


Suchbeispiel komplexe Suche

Suchbegriff=Pflege AND SCHLAGWORT=Gesundheit AND ZEITSCHRIFT="Die Schwester Der Pfleger, Melsungen" AND AUTOR=Szepan

CareLit Artikeldetail

Kindstötungen im Spiegel der Geschichte: Von religiöser Legitimation bis zur systematischen Vernichtung

Genz, K. · Geschichte der Gesundheitsberufe · 2025

Dokument
569198
Doc-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
ja
verfügbar
Aufrufe
50
bisher

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geschichte der Gesundheitsberufe
Das Journal für historische Forschung der Pflege- und Gesundheitsberufe
Verlag
hpsmedia Verlag
Hungen Deutschland
Ausgabe
Heft 2 / 2025
Jahrgang 11
Seiten
78 bis 82
Erschienen: 2025-11-14 09:36:20
ISSN
2193-830X

Zusammenfassung

Der Beitrag analysiert historische Praktiken der Kindstötung vom Altertum bis ins 20. Jahrhundert und zeigt, wie religiöse, ökonomische, soziale und politische Motive das Töten von Neugeborenen legitimierten. Kindstötung erscheint dabei nicht als individueller Ausnahmefall, sondern als Ausdruck gesellschaftlicher Machtverhältnisse und institutioneller Normierungsprozesse. Die systematische Ermordung behinderter Kinder im Nationalsozialismus markiert einen ideologischen Tiefpunkt dieser Entwicklung. Durch die Analyse ideengeschichtlicher Kontinuitäten und normativer Deutungsmuster leistet der Artikel einen Beitrag zur pflegehistorischen Bildung sowie zur ethischen Reflexion gegenwärtiger Pflegepraxis.


CareLit-Kurzfassung

Der Artikel „Kindstötungen im Spiegel der Geschichte“ untersucht die historischen Praktiken der Kindstötung von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Kindstötungen wurden in verschiedenen Epochen durch religiöse, soziale und ökonomische Motive legitimiert. In der Antike waren religiöse und mythische Erklärungen vorherrschend, während im 19. und 20. Jahrhundert soziale Darwinismus und ökonomische Argumente an Bedeutung gewannen. Besonders im Nationalsozialismus erreichte die Kindstötung eine systematische Dimension, als behinderte Kinder in sogenannten „Kinderfachabteilungen“ gezielt getötet wurden. Der Beitrag beleuchtet, wie gesellschaftliche Machtverhältnisse und institutionelle Normen die Tötung von Neugeborenen beeinflussten. Die Analyse zeigt, dass Kindstötung nicht als individuelles Vergehen, sondern als kulturell verankerte Praxis verstanden werden muss. Die Rolle der Pflege in diesen historischen Kontexten wird hervorgehoben, um ethische Reflexionen für die heutige Pflegepraxis zu fördern. Durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte wird das Bewusstsein für die Verantwortung im Umgang mit vulnerablen Gruppen geschärft. Der Artikel fordert eine kritische Reflexion über die Kontinuitäten und Brüche in der Behandlung von Kindern und die Notwendigkeit einer menschenrechtsbasierten Pflegepraxis.

Schlagworte

CareLit-Schlagworte
Kindstötungen, Geschichte, religiöse Legitimation, Nationalsozialismus, soziale Motive, eugenische Maßnahmen, Pflegepraxis, ethische Reflexion, vulnerable Kinder, gesellschaftliche Reaktionen, Abtreibung, Geburt, Behinderte Kinder, Aufmerksamkeit, Armenhäuser, Bevölkerung, Christentum, Deutschland, Population, Archives, Germany, Denken
MeSH / Fachbegriffe
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