Pflege AND Intensivstation AND Dysphagie AND Prophylaxe
Suchbegriff=Pflege AND SCHLAGWORT=Gesundheit AND ZEITSCHRIFT="Die Schwester Der Pfleger, Melsungen" AND AUTOR=Szepan
Pecha, S. Brinks, R. Feinkohl, I. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2026
Pflegekräfte spielen angesichts des demographischen Wandels und der zunehmend steigenden Pflegebedürftigkeit eine maßgebliche Rolle im Gesundheitswesen. Im Rahmen dieser wichtigen Funktion können Pflegekräfte selbst vor herausfordernden Belastungssituationen stehen, die sich auf ihre eigene Gesundheit auswirken können. Um das Wohlbefinden und die Arbeitsfähigkeit von Pflegekräften zu erhalten und somit eine qualitative hochwertige Versorgung zu gewährleisten, ist ein fundiertes Verständnis über den aktuellen Ist-Zustand der Gesundheit, des Gesundheitsverhaltens und der Einflüsse täglicher Belastungssituationen auf die Gesundheit unerlässlich. Das A‑priori-Protokoll beschreibt die methodische Vorgehensweise eines geplanten Scoping Reviews zu Gesundheitszustand, Gesundheitsverhaltens und Einflüsse täglicher Belastungsfaktoren von Pflegekräften. In dieser Übersicht werden alle Studien zu Pflegekräften in Deutschland, die seit 2015 publiziert wurden, berücksichtigt. Es werden sowohl empirische Studien als auch graue Literatur, unabhängig von deren Qualität, eingeschlossen. Der geplante Scoping Review wird gemäß der vom Joanna Briggs Institute entwickelten Methodologie für Scoping Reviews durchgeführt (Review-Registrierung: Open Science Framework https://osf.io/hx9zm ). Das vorliegende Protokoll bietet einen strukturierten Ansatz, um den Gesundheitszustand, das Gesundheitsverhalten und die Einflüsse täglicher Belastungsfaktoren von Pflegekräften zu untersuchen. Der geplante Review wird eine systematische und transparente Bündelung vorhandener Evidenz gewährleisten und somit eine adäquate Grundlage für zukünftige Interventionen und Forschung bieten.
Der Artikel ist ein A-priori-Protokoll für einen geplanten Scoping Review zur Gesundheit von Pflegekräften in Deutschland. Ausgangspunkt ist die hohe und weiter steigende Belastung des Pflegewesens durch demografischen Wandel, Fachkräftemangel und belastende Arbeitsbedingungen. Dadurch nehmen krankheitsbedingte Ausfälle, insbesondere durch muskuloskelettale Beschwerden und psychische Belastungen, eine wachsende Bedeutung ein. Ziel des Reviews ist es, den aktuellen Forschungsstand zu Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten und subjektivem Belastungsempfinden von Pflegekräften systematisch zu erfassen und Forschungslücken sichtbar zu machen. Eingeschlossen werden alle seit 2015 veröffentlichten Studien zu volljährigen Pflegekräften in Deutschland; berücksichtigt werden empirische Studien ebenso wie graue Literatur, unabhängig von der Studienqualität. Methodisch folgt der Review den Empfehlungen des Joanna Briggs Institute. Die Suche erfolgt mehrstufig über Datenbanken wie MEDLINE, CINAHL und CareLit sowie über weitere Quellen und Referenzlisten. Inhaltlich werden Gesundheitsindikatoren, gesundheitsbezogene Verhaltensweisen nach SNAP sowie arbeitsbezogene Belastungsfaktoren betrachtet. Die Auswahl der Literatur wird transparent dokumentiert, die Daten narrativ und tabellarisch aufbereitet. Das Protokoll soll eine verlässliche Evidenzbasis für zukünftige Interventionen und weitere Forschung schaffen.