Kurzbeschreibung
Die vorliegende Studie verfolgt das Ziel, das im Arbeitskontext etablierte Job-Demands-Resources(JD-R)-Modell auf den Kontext inklusiver Settings in der (Grund‑)Schule zu übertragen. Damit können die Zusammenhänge zwischen den beruflichen Anforderungen von angehenden Lehrkräften und der erlebten sozialen Unterstützung als Ressource, den gesundheitsbeeinträchtigenden (operationalisiert über Erschöpfung) sowie den gesundheitsförderlichen Folgen (operationalisiert über Berufswahlzufriedenheit) untersucht werden. Eine querschnittliche Fragebogenstudie wurde mit 264 Grundschullehramtsstudierenden durchgeführt. Die Ergebnisse des Strukturgleichungsmodells zeigen, dass ein hohes Ausmaß an beruflichen Anforderungen mit einem erhöhten Risiko für Erschöpfung der Lehramtsstudierenden einhergeht. Die erlebte soziale Unterstützung korreliert positiv mit der der Berufswahlzufriedenheit. Zudem steht die Erschöpfung in einem negativen Zusammenhang mit der Berufswahlzufriedenheit. Die Studie gibt erste Hinweise zu der Anwendbarkeit des JD-R-Modells im Kontext inklusiver Settings auf die beruflichen Anforderungen und die erlebte soziale Unterstützung von Lehramtsstudierenden und schafft Bezugspunkte für die Ableitung von Präventionsmaßnahmen zur Förderung der Lehrkräftegesundheit über die erlebte soziale Unterstützung als Ressource im Lehramtsstudium.
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