Pflege AND Intensivstation AND Dysphagie AND Prophylaxe
Suchbegriff=Pflege AND SCHLAGWORT=Gesundheit AND ZEITSCHRIFT="Die Schwester Der Pfleger, Melsungen" AND AUTOR=Szepan
Wiederseiner, V. Martschinke, S. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2026
Die vorliegende Studie verfolgt das Ziel, das im Arbeitskontext etablierte Job-Demands-Resources(JD-R)-Modell auf den Kontext inklusiver Settings in der (Grund‑)Schule zu übertragen. Damit können die Zusammenhänge zwischen den beruflichen Anforderungen von angehenden Lehrkräften und der erlebten sozialen Unterstützung als Ressource, den gesundheitsbeeinträchtigenden (operationalisiert über Erschöpfung) sowie den gesundheitsförderlichen Folgen (operationalisiert über Berufswahlzufriedenheit) untersucht werden. Eine querschnittliche Fragebogenstudie wurde mit 264 Grundschullehramtsstudierenden durchgeführt. Die Ergebnisse des Strukturgleichungsmodells zeigen, dass ein hohes Ausmaß an beruflichen Anforderungen mit einem erhöhten Risiko für Erschöpfung der Lehramtsstudierenden einhergeht. Die erlebte soziale Unterstützung korreliert positiv mit der der Berufswahlzufriedenheit. Zudem steht die Erschöpfung in einem negativen Zusammenhang mit der Berufswahlzufriedenheit. Die Studie gibt erste Hinweise zu der Anwendbarkeit des JD-R-Modells im Kontext inklusiver Settings auf die beruflichen Anforderungen und die erlebte soziale Unterstützung von Lehramtsstudierenden und schafft Bezugspunkte für die Ableitung von Präventionsmaßnahmen zur Förderung der Lehrkräftegesundheit über die erlebte soziale Unterstützung als Ressource im Lehramtsstudium.
Die Studie überträgt das Job-Demands-Resources-(JD-R-)Modell auf den Kontext inklusiver Settings in der Grundschule und untersucht bei 264 Grundschullehramtsstudierenden den Zusammenhang zwischen beruflichen Anforderungen, erlebter sozialer Unterstützung, Erschöpfung und Berufswahlzufriedenheit. Erfasst wurden u. a. Anforderungen bei Unterrichtsvorbereitung, Unterrichten und Zusammenarbeit sowie soziale Unterstützung durch Mitstudierende, Familie und das Umfeld. Die Befragten berichteten insgesamt mittlere berufliche Anforderungen, hohe soziale Unterstützung, niedrige Erschöpfung und hohe Berufswahlzufriedenheit. Das Strukturgleichungsmodell zeigte: Höhere berufliche Anforderungen gehen mit mehr Erschöpfung einher; erlebte soziale Unterstützung steht positiv mit der Berufswahlzufriedenheit in Zusammenhang; Erschöpfung wiederum korreliert negativ mit der Berufswahlzufriedenheit. Zwischen Anforderungen und sozialer Unterstützung bestand kein signifikanter Zusammenhang. Die Ergebnisse liefern erste Hinweise, dass das JD-R-Modell auch für inklusive Settings im Lehramtsstudium anwendbar ist. Besonders die soziale Unterstützung erscheint als wichtige Ressource für die Lehrkräftegesundheit. Daraus leitet die Studie präventive Ansätze ab, etwa Mentoring, Peer-Tutoring, kollegiale Fallberatung, Netzwerk- und Beratungsangebote bereits im Studium. Einschränkungen bestehen vor allem in der querschnittlichen, nicht repräsentativen Stichprobe und der begrenzten Aussagekraft zu Entwicklungsverläufen.